Antworten auf häufige Fragen

Was muß ich bei einer Mammographie beachten?

Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung. Sie ermöglicht die Entdeckung von Tumoren mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 90% – also mit einer höheren Wahrscheinlichkeit als alle anderen diagnostischen Methoden. In einigen Fällen werden begleitende weitere Untersuchungen angeraten.

Bei der Mammographie muß die Brust komprimiert werden. Das ist notwendig, um alle Gewebeabschnitte in der Brust möglichst gleichmäßig sowie mit geringen Überlagerungseffekten darzustellen. Die Brust wird dabei auch gleichzeitig fixiert, so daß während der Aufnahme keine Unschärfen entstehen können. Es bestehen bei der Kompression keine gesundheitlichen Risiken.

Es handelt sich bei der Mammographie um eine Röntgenuntersuchung. Es kann theoretisch Brustkrebs ausgelöst werden, durch die bei uns verwendeten modernsten Geräte ist dieses Risiko allerdings auf ein Minimum reduziert. Zudem nimmt die Strahlenempfindlichkeit der Brust im Laufe des menschlichen Lebens ab – gleichzeitig steigt aber im Alter die Wahrscheinlichkeit einer natürlichen Brustkrebs-Erkrankung. Das bedeutet, daß wir Mammographien nur in Ausnahmefällen bei sehr jungen Patientinnen durchführen.

Der beste Untersuchungszeitraum liegt zu Beginn des Zyklus', also nach dem Ende der Blutung, am 6. bis 15. Tag. Denn dann ist die Brust am besten komprimierbar, und die Diagnose eventueller Tumore wird dadurch verbessert.


Wieso funktioniert Magnetresonanztomographie (MRT) ohne Strahlenbelastung?

Im MRT (auch Kernspintomographie genannt) wird um den Patienten ein starkes magnetisches Feld erzeugt. Dieses Magnetfeld führt dazu, dass die Drehrichtung von Atomkernen (Kernspin), sich in eine Richtung ausrichten. Der Mensch besteht zu einem großen Teil aus Wasser – und gerade die Wasserstoff-Atomkerne lassen sich optimal durch ein solches Magnetfeld ausrichten. Wenn man nun gezielt sogenannte Wechselfelder erzeugt, führt das dazu, dass einzelne Kernspins – abhängig vom jeweiligen Gewebe im Körper, seinem Zustand und seiner Zusammensetzung – sich für einen bestimmten kurzen Zeitraum anders ausrichten als die restlichen. Dadurch werden elektrische Signale erzeugt (Magnetresonanz) und aufgezeichnet. Aus diesen Signalen erzeugt der Computer die MRT-Aufnahmen.

Das bedeutet: Die MRT funktioniert ohne Röntgenstrahlung. Es besteht also beispielsweise kein Krebsrisiko. Aufgrund des starken Magnetfeldes müssen aber alle ablegbaren bzw. herausnehmbaren metallischen Teile und Datenträger aus der Umgebung des MRT ferngehalten werden. Bezüglich der implantierten (also eingebauten) metallischen Teile befragen Sie bitte unsere Mitarbeiterin.

Besonders weiche Organe oder auch das Gehirn – alle Teile im Körper, die einen hohen Wassergehalt haben – können optimal durch die MRT untersucht und abgebildet werden. Die MRT erfordert einen gewissen Zeitaufwand, da der menschliche Körper "schichtenweise" untersucht wird; aus der Untersuchung aller Schichten wird im Anschluss die gewünschte Aufnahme erzeugt. Durch unsere modernen Magnet-Resonanz-Tomographen wird dieser Zeitaufwand auf das heute technisch machbare Minimum reduziert.

Wenn Sie nur eine lokale Verletzung oder Erkrankung an Arm oder Bein haben, verwenden wir einen eigens dafür entwickelten kompakten Magnetresonanztomographen, bei dem nur die betroffenen Gliedmaßen einzeln untersucht werden. Das ist für den Patienten natürlich deutlich angenehmer.