Antworten auf häufige Fragen

Wann ist mein schriftlicher Befund/Bericht fertig?

In aller Regel dauert es ca. 3 Arbeitstage (gemeint sind Tage, an denen unsere Praxis geöffnet ist) bis Ihr Befund bei Ihrem überweisenden Arzt ankommt. Es besteht die Möglichkeit den Befund sowohl an den überweisenden Arzt als auch zusätzlich an einen weiteren Arzt/Hausarzt zu schicken. Über 90% der Befunde verschicken wir per Fax. Eine Zustellung des Befundes zu Ihnen nach Hause ist leider nicht möglich (ausgenommen sind natürlich Selbstzahler, die ohne Überweisung zu uns kommen). Sollten Sie Ihren Befund aus medizinischen Gründen dringend brauchen, z.B. weil eine Folgebehandlung schon terminiert ist und sie vom Ergebnis der Untersuchung abhängig ist, sagen Sie uns das bitte. Wir können Ihren Befund dann bevorzugt bearbeiten.


Barrierefreier Hintereingang

Ist die Praxis barrierefrei?

Ja.

Patienten und Besucher mit eingeschränkter Mobilität können den "Hintereingang" zum Gebäude benutzen (siehe Foto). Hier kann die Praxis im 2. Stock mit dem Aufzug erreicht werden. Der Aufzug und die Zugänge sind für Rollstuhlfahrer geeignet.

Direkt an diesem Eingang befindet sich ein großer, öffentlicher Parkplatz P1 (gebührenpflichtig). Bitte achten Sie darauf, nicht in Zufahrten und auf Privat- bzw. Personalparkplätzen zu parken. Die Zufahrt zum Parkplatz befindet sich in der Kirchstraße.

Google Maps: P1 Kirchstraße (direkt hinter unserem Haus)


Ich habe mehrfach erfolglos versucht die Praxis telefonisch zu erreichen, was kann ich tun?

Bei uns gehen pro Monat ca. 5.000 Telefonate ein. Nicht immer können wir gewährleisten, dass Sie beim ersten Anruf eine unserer Mitarbeiterinnen erreichen. Wartezeiten in der Warteschleife lassen sich nicht immer vermeiden. Wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten, können Sie auch unseren Online-Termin-Service benutzen. Wir melden uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden mit einer Terminbestätigung bei Ihnen (Montag-Freitag).


Ich hatte einen Termin und musste trotzdem lange warten, wie kann das sein?

Es tut uns leid, wenn für Sie unangenehme Wartezeiten aufgetreten sind. In den allermeisten Fällen liegt das nicht an einer Fehlplanung unsererseits. In einem medizinischen Betrieb ist es unmöglich Termine auf die Minute exakt einzuhalten. Wir können bei der Terminvergabe nicht exakt voraussagen, wie lange wir für die Untersuchung eines einzelnen Patienten tatsächlich brauchen. Wir können bei der Terminplanung nur von Durchschnittswerten ausgehen.

Stellen Sie sich vor, Sie sind unser 10. Patient des Tages und die 9 Patienten vor Ihnen haben von unserer eingeplanten Untersuchungszeit nur 5 Minuten mehr als geplant in Anspruch genommen. Das kommt zum Beispiel vor, wenn ältere Patienten Hilfe beim An- und Ausziehen brauchen oder Hilfe beim Besteigen des Untersuchungstisches. Hin und wieder haben Patienten auch Kreislaufprobleme oder Platzangst und brauchen dann eine länger dauernde Betreuung. Bei diesen 9 Patienten, von denen jeder 5 Minuten mehr Zeit als ursprünglich geplant gebraucht hat, ergäbe sich für Sie als der 10. Patient des Tages eine Verzögerung von 45 Minuten. Für den 20. Patienten wären es theoretisch dann schon 95 Minuten. Das heißt, dass Sie sich im Grunde nicht bei uns, sondern bei den Patienten vor Ihnen über die Wartezeit beschweren müssten, das würden Sie wahrscheinlich aber aus Gründen des Anstands nicht tun.

Leider erleben wir es immer wieder, dass unsere Mitarbeiterinnen sehr harsch angegangen werden in diesem Zusammenhang. Das ist sehr schade, denn wir versuchen alles um für unsere Patienten das Beste zu tun. Das schließt natürlich Fehler unsererseits nicht grundsätzlich nicht aus - wir sind auch nur Menschen - und Sie dürfen uns auch gerne darauf ansprechen.

Während Sie auf Ihre Untersuchung warten laufen im Hintergrund die Vorbereitungen für Ihre Untersuchung. Die Vorbereitungen können hin und wieder 30 Minuten und länger dauern. Wir kontrollieren dann Ihre Überweisung, planen Ihre individuelle Untersuchung und halten ggf. telefonisch Rücksprache mit Ihrem Überweiser. Eine MRT des Kopfes wird beispielsweise nicht immer auf die gleiche Art und Weise durchgeführt - die Durchführung und die Untersuchungsdauer hängen einerseits von der Fragestellung Ihres Überweisers ab. Andererseits hängt die Untersuchungsdauer davon ab, was wir während der laufenden Untersuchung feststellen. Finden wir zum Beispiel überraschend einen Hirntumor in einer Kopfuntersuchung verlängert sich die Untersuchungszeit. Denken Sie also bei aller Unzufriedenheit über Wartezeiten bitte daran, dass auch Sie selbst im Gerät liegen könnten und eine überraschende, schlimme Diagnose haben könnten und für Verzögerung der Termine der nachfolgenden Patienten verantwortlich sein könnten.

Planen Sie bitte immer ausreichend Zeit für eine radiologische Untersuchung ein - am besten mindestens 2 Stunden. Radiologische Untersuchungen sind keine Fließbanduntersuchungen, sondern individuell an den Patienten und die aktuelle Situation angepasste, komplexe Untersuchungen.

Übrigens: Machen Sie bitte nicht den Fehler zu glauben, dass die Reihenfolge des Erscheinens von Ihnen und anderen Patienten Rückschlüsse auf die Terminreihenfolge zulässt. In unserer Praxis sind viele Geräte parallel in Betrieb, unter anderem laufen drei MRT-Geräte gleichzeitig. Es wird also regelmäßig passieren, dass ein Patient, der nach Ihnen das Wartezimmer betreten hat vor Ihnen dran kommt, weil er nicht am gleichen Gerät untersucht wird wie Sie. Aus organisatorischen oder medizinischen Gründen kommt es auch hin und wieder vor, dass wir einen Patienten, der zuerst an Gerät X eingeplant war unvorhergesehen an Gerät Y untersuchen müssen. Es gibt also keine einfachen und offensichtlichen Erklärungen, wieso dieser oder jener Patient vor oder nach Ihnen aufgerufen wird.

Wieso planen wir nicht grundsätzlich mehr Zeit für jeden Patienten ein?

Das könnten wir machen, wäre aber ganz klar zum langfristigen Nachteil für Sie, unsere Patienten. Wenn wir am Tag anstatt z.B. 20 nur noch 15 Patienten untersuchen würden, ergäben sich automatisch längere Wartezeiten auf einen Termin. Damit ist keinem geholfen, denn niemand möchte anstatt 2 Wochen 3 Wochen auf seinen Untersuchungstermin warten.

Unser Terminvergabesystem ist so optimiert, dass sich möglichst kurze Wartezeiten auf einen Untersuchungstermin für Sie ergeben.


Brauche ich einen Termin für eine Röntgenuntersuchung?

Grundsätzlich ja. Es gibt aber dringende Fragestellungen, mit denen Sie auch unmittelbar zu uns kommen können. In solchen dringenden Fällen ruft uns meist Ihr Überweiser direkt an um uns die Dringlichkeit mitzuteilen. Sie können dann in aller Regel sofort, ohne Termin, zu uns kommen. Wen Sie selbst uns um einen Termin bitten prüfen wir natürlich anhand Ihrer Angaben auch, ob die Untersuchung sofort gemacht werden muss oder ob wir Ihnen in den nächsten Tagen einen Termin geben können. Die Wartezeiten auf einen Röntgentermin bewegen sich in aller Regel zwischen einem und fünf Arbeitstagen, sind also sehr kurz.

Rufen Sie uns grundsätzlich an, bevor Sie einfach in die Praxis zum Röntgen kommen. Sonst war Ihr Weg möglicherweise umsonst. Es gibt auch Tage an denen das Röntgengerät außer Betrieb ist, zum Beispiel bei einer turnusmäßigen und vorgeschriebenen Wartung.